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| Weit über 100 Kilometern liegen hinter ihnen, -den 15 Jungen des Projekts "Gegen den Strom" der St.Martini-Gemeinde in Lesum. In vier Ferienetappe seit dem Frühjahr 2007 haben sie mit dem Rad den Lauf der Elbe verfolgt. Zunächst boten gastfreundliche Kirchengemeinden den Jungen abends Quartier; später wohnten alle im Laderaum eines umgebauten 7,5-Tonnen LKWs der die Gruppe am jeweiligen Tagesziel erwartete.
Cuxhaven geriet schon bald in Vergessenheit, als Hamburg erreicht wurde. Doch schon bald verschwand auch die Elbmetropole am Horizont, -es ging weiter über Lauenburg, Magdeburg, Wittenberge, Torgau, Meißen und Dresden bis zur tschechischen Grenze bei Bad Schandau. Dort nahmen die 15 Jungen im Alter von 11-14 Jahren und ihre Begleiter Jan Schill, Moritz Wendelken, Jan-Timo Bäumler und Dieter Niermann die Reise wieder auf. Abends stand der LKW mal am Elbufer in grüner Natur, -mal am Bahnhof eines kleinen tschechischen Städtchens, wo im 10-Minuten-Takt Güter- und Personenzüge einander abwechselten. Im ehemaligen Ghetto und KZ von Theresienstadt unterbrach die Gruppe ihre Fahrt um die dortige Gedenkstätte zu besuchen. Doch schon am nächsten Tag nahte das große Ziel. Die Elbe wurde verlassen und der Lauf der Moldau geleitete die Gruppe bis nach Prag hinein. Drei Tage bewohnte man jetzt den Campingplatz auf einer Moldauinsel ganz nahe der Altstadt. Die Tage in Prag vergingen mit Besuchen auf der Prager Burg, der Karlsbrücke, im jüdischen Viertel Josefov und in der Innenstadt wie im Fluge.
Vor wenigen Tagen kamen die Jungs von "GDS" spät abends wieder am Lesumer Bahnhof an. Voller Erinnerungen und Erlebnisse, -aber schon mit dem Ausblick auf ein neues Abenteuer, das wieder einen Fluß ins Augen fassen soll. [zurück] |
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