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| WARTBURG-Projekt auf „Diakonie-Tour“ Mit einer Tour quer durch Deutschland auf den Spuren der Diakonie ging im April das Projekt „Mit dem Wartburg zur Wartburg“ zuende. Nach einer Tour durch Schleswig-Holstein im Sommer 08 und den Tagen im Herbst auf den Spuren der Reformation war die Gruppe jetzt mit zwei Kleinbussen und einem der WARTBURGs zunächst zu Gast im „Rauhen Haus“ in Hamburg. Dort hatte Johann Hinrich Wichern Anfang des letzten Jahrhunderts für Jungen aus schwierigen Verhältnissen sein di-akonische Werk begonnen. Wir lernten das heuti-ge Gelände kennen, besuchten ein Schulverweigerer-Projekt und wohnten im Brüderhaus, das heute Hochschule für Diakoninnen und Diakone ist. Am nächsten Morgen reisten wir weiter nach Bethel, wo uns schon ein abwechslungsreiches Programm erwartete. Neben dem Erkunden der Ortschaft Bethel, die ein eigener, diakonischer Stadtteil in der Stadt Behel ist, erfuhren wir vor al-lem Einiges über Epilepsie-Erkrankte, -einer Gruppe von Menschen, denen sich Bethel und der erste Anstaltsleiter von Bodelschwingh, intensiv gewidmet hat. Aber auch eigene Kurz-Erfahrungen mit „Handicaps“ konnten im Rahmen eines Quiz’ gesammelt werden. In einer Kirchengemeinde in der Nähe kamen wir für diese Nacht unter. Die freie Zeit nutzten die Mitarbeiter, um den Konfirmanden ihre Konfirmationssprüche vorzustellen und zu erläutern. Als dritte Station durch die Ge-schichte und Gegenwart der Diakonie hatten das Team Kaiserswerth bei Düsseldorf auf den Reiseplan gesetzt. Dort ging es vor allem um die Krankenpflege und ihre Entwicklung im letzten Jahrhundert. Theodor Fliedner und seine Frau waren es, die mit dem neuen Lebens- und Berufsbild der Diakonisse auf die damalige Situation der jungen Frauen, aber auch der Krankenhäuser und Altenheime reagierten. Ein Wasserrohrbruch im vorgemerkten Übernachtungs-Quartier erzwang eine frühere Rückfahrt nach Lesum, -nicht aber eine Verkürzung der Freizeit. Im „eigenen“ St.Martini-Gemeindehaus schlief des sich auch ganz gut; ein mitternächtlicher Abendmahlsgottesdienst war zu-dem ein schöner Schlusspunkt für die gemeinsame (Reise-)Zeit.
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